Der Award der Professor Albert Speer-Stiftung zeichnet herausragende Abschlussarbeiten an deutschsprachigen Hochschulen aus, die sich mit Zukunftsfragen der Stadt- und Raumentwicklung befassen. Prämiert werden Arbeiten, die analytische Schärfe mit konzeptioneller Innovationskraft verbinden und einen eigenständigen Beitrag zu aktuellen Transformationsprozessen leisten.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilität, Klimaresilienz, sozialräumliche Integration und neue Formen kooperativer Planung. Der Award würdigt junge Talente, stärkt den wissenschaftlichen Diskurs und macht richtungsweisende Ideen für Praxis, Politik und Öffentlichkeit sichtbar.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden zu besonderen Anlässen der Stiftung – etwa zur Agora – eingeladen. Dort stellen sie ihre Thesen einem fachkundigen Publikum vor und bringen sich aktiv in den Diskurs ein. Der Award ist damit zugleich Auszeichnung und Dialogplattform.
Ziel ist es, den planerischen Nachwuchs nachhaltig zu fördern und Impulse für eine verantwortungsbewusste, zukunftsorientierte Gestaltung unserer Städte und Regionen zu setzen.
Award 2027
„Weiterbauen – Zukunft gestalten mit dem Bestand“
Der Award 2027 wird nach der Sommerpause 2026 veröffentlicht.
Mit dem Leitmotiv „Weiterbauen“ möchte die Stiftung zeigen, wie Bestand nicht als Last, sondern als Ressource verstanden werden kann. Gesucht werden herausragende Bachelor- und Masterarbeiten planungs- und baurelevanter Studiengänge im deutschsprachigen Raum, die bestehende Strukturen respektvoll transformieren und zugleich neue soziale, ökologische und ästhetische Qualitäten schaffen.
Im Fokus stehen integrierte Quartierskonzepte der Bestandsentwicklung sowie die Auseinandersetzung mit der baukulturellen und ökologischen Bedeutung des historischen Erbes.
→ Auslobung (PDF)
Award 2025
"Zukunft Wohnen – Junge Ideen für Stadt und Region“
Am 3. Juli 2025 wurden in Frankfurt am Main die Preisträgerinnen und Preisträger des Awards 2025 ausgezeichnet.
Unter dem Motto „Zukunft Wohnen“ wurden Arbeiten prämiert, die innovative Antworten auf Klimaanpassung, sozialen Wandel, Mobilitätswende und Ressourcengerechtigkeit geben. Insgesamt wurden aus 68 Einreichungen fünf Preise und zwei Anerkennungen vergeben.
Die Jury unter Leitung von Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk wählte die Arbeiten nach intensiver Vorprüfung aus.
Ausgezeichnet wurden:
- Leona Erdmann, Juli Sottorf, Emma Stiehle
Pop-Up Wohnen – Wohnzwischennutzung im Büroleerstand
- Franziska Hero, Amelie Oberbeckmann
Shared Neighbourhood – Ein zukunftsweisendes Leitbild für nachhaltiges Wohnen
- Christina Klausmann
Die Straße der Obsoleszenzen
- Vincent Wenk, Katharina von Unold
Zusammen Stadt Alleine
- Janina Zucht
Mehrgemeinschaftshaus Sebastian
- Dominik Diehl
„Kulturerwachen“ – Transformation im Bestand
- Sofia Tsitselli, Santiago Martínez Murillo
Obsolete Urbanities
Die Preisverleihung bot neben der Würdigung der Arbeiten Raum für Austausch, Diskussion und fachliche Begegnung.
→ Auslobung 2025 (PDF)
Award 2022
„Zukunft Stadt und Landschaft – Strategien und Projekte zu urbaner Resilienz und Klimawandel“
Der Award 2022 prämierte Abschlussarbeiten zu urbaner Resilienz, Klimawandel und den Auswirkungen globaler Krisen auf Stadt und Landschaft.
Aus 41 eingereichten Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden fünf Preise und zwei Anerkennungen vergeben. Die Preisverleihung fand im Rahmen des 4. Albert-Speer-Symposiums in Frankfurt am Main statt.
Ausgezeichnet wurden:
- Elias Petruschke & Paul-Lennart Brandins
- Johanna Moraweg
- Julia Kemkemer
- Sarah Zwanzger
- Sebastian Block
→ Auslobungsbroschüre (PDF)















